Berichte

Luremasters 2018

Luremasters 2018

Tja was soll ich sagen! Was für ein geiles, gut organisiertes Turnier!
Aber später mehr dazu.
Abends zu Hause gegrillt, klingelte mein Handy und mein Kumpel und Teamkollege Andre Schmitt rief an.
Er hätte einen Platz für mich bei den Luremasters 2018, bei Johannes Jacobi auf dem Boot, da seine Partnerin Katja Höver ausfällt.
Ich habe nicht lange überlegt und Johannes über Andre sofort zugesagt!
Langes daraufhin fiebern und Tackle richten war daraufhin die Folge.

Nun war der Tag endlich gekommen und ich machte mich auf den Weg nach Hellevoetsluis, wo Johannes und ich unsere Unterkunft hatten.
Drei Tage Zeit zum Trainieren und um die Fische bis Turnierstart zu lokalisieren blieben uns.
Barsche und Hechte liefen echt gut und sollten auch für die Turniertage kein Problem sein zu fangen, nur was war mit den Zandern los?
Die hatten schlichtweg einfach kein Lust zum fressen, was wir später von anderen auch gehört haben, die sich ebenfalls alle mit den Zandern schwer taten.
Mittwochabend war Registration und Gewässerauslosung. Wir zogen das Los Harringvliet, Hollandse Diep und Volkerak.
Den widrigen Bedingungen und dem starkem Wind zufolge, musste der Veranstalter eine Entscheidung treffen und den zweiten Truniertag absagen.
Für Kleinere Boote und wegen der Sicherheit wäre es zu riskant gewesen.
Die Organisation strich den zweiten Turniertag und somit fiel das Hollands Diep für alle Teilnehmer raus!
Viele lange Gesichter und ein Raunen ging durch die Runde der 120 anwesenden Teilnehmer!
Den Bedingungen geschuldet ging es an den Turniertagen in 2 Gruppen mit je 30 Booten pro Gewässer los, anstatt wie üblich mit 20 Booten auf 3 Gewässern.

Nun war es soweit, das Boot war geslippt und in einer ½ Stunde war der Start. Endlich ging es los, 1. Tag Haringvliet!
Startsignal… alle Boote knallten mit Vollgas in Richtung Spots.
Als wir an unserem Spot ankamen, ging es direkt los und die ersten Barsche waren schnell gefangen.
Nach knapp zwei Stunden hatte wir die Barsche voll und zwei von drei Hechten, wir lagen im guten Mittelfeld.
Jetzt noch Zander fangen und es wäre ein super Tag geworden.
Von wegen, es war tote Hose und wir konnten keinen Fisch für die Wertung fangen.
Spotwechsel, nichts! Nächster Spot, wieder kein Zander!
Der Tag war fast gelaufen und wir entschieden uns nochmal den Spot vom Morgen anzufahren. Gesagt getan.
Nach einigen weiteren Barschen mit denen wir unsere Längen verbesserten, …. „Biss, shit, hing nicht. Nochmal biss, jawoll, sitzt. Zander!!“
Endlich der erste Zander für die Wertung, der bringt Punkte! Kurz darauf nächster Biss, nächster Zander. Wie geil!
Kurz vor Feierabend konnten wir noch ein guten 90er Hecht landen und hatten die Wertung somit zumindest bei Hecht und Barsch voll.
Kurz das Leaderboard gecheckt, 7ter Platz von 60.
Sau geil, gelungener erster Tag! Wir waren zufrieden!

Den Tag Windausfall haben wir genutzt um unser Tackle wieder auf Vordermann zu bringen und den Plan für den entscheidenden Tag am Volkerak zu schmieden.
Eines war klar, wollten wir oben mitspielen, so mussten wir die Zander voll machen und Hecht und Barsch aufwerten. Dann wäre sogar Top 10 realistisch.
Leicht sollte aber auch dies nicht werden, da auch beim Training am Volkerak schnell durchsickerte, dass die Zander nicht wollten.Startschuss, es ging wieder los! Am Spot angekommen, nichts, nichts, nichts, nichts, kein einziger Biss!

Jetzt war Geduld angesagt, Konzentration!
Rute krumm, „Fisch!“ Ein großer Hecht im Drill. 104cm lagen im Boot auf dem Maßband und es war klar, mit den Hechten sind wir in der Wertung gut dabei, aber die Zander fehlten nach wie vor.
Kurzer Spotwechsel, “Fisch…“, ist das der erste Zander? Drillt sich so. Nein, ein richtig dicker Barsch! Wieder Punkte, aber nicht das was wir wollten.
Plötzlich war Beisszeit da es hing der erste Zander und Nummer Zwei und Drei waren auch schnell gelandet!
„Geil man, jetzt noch zwei und die Wertung ist voll“.
Die letzten zwei Zander haben wir auch noch bekommen und sogar noch einen mehr mit dem wir unseren Kleinsten verbessern konnten. Unser Plan ging so auf wie wir es uns vorgestellt hatten.
„Richtig geil!!“
Da das Leaderboard um 12Uhr des letzten Turniertages geschlossen wurde um Spannung aufzubauen, wussten wir nicht wo wir standen und die Spannung stiegt verdammt an!
Wir wussten nur dass wir gut dabei sein müssten, weil sich bei den anderen Booten um uns rum nicht viel tat.
Viel spekulieren und hoffen bis es endlich soweit war und die Siegerehrung losging.
Wahnsinn wir konnten 885cm fangen und uns weit vorkämpfen.
Platz 3!! Was für ein Erfolg!!
Mit einem dicken Grinsen im Gesicht mussten wir den Abend und das ganze Turnier erstmal Revue passieren lassen und stießen mit ein paar Bier an!
Cheers!!

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